Spam-Score

Achtung Ihr Spam-Score schlägt an

Einen Newsletter oder Autoresponder zu verfassen ist nicht immer ganz so einfach. Zum einen müssen wir uns immer wieder aufs Neue überlegen worüber wir heute schreiben könnten. Zum anderen ist es wichtig eine gewisse Regelmäßigkeit beizubehalten. Damit meine ich, dass Sie in laufenden Abständen die Personen aus Ihrer E-Mail Liste über Neuigkeiten oder Wissenswertes informieren sollten. Diese Abstände sollten aber nicht Wochen, sondern in etwa 3-4 Tage betragen. Nur so bleiben Sie in Erinnerung und können mehrmals in der Woche auf sich Aufmerksam machen. Wenn nämlich die Personen aus Ihrer Liste einige Zeit nichts von Ihnen hören, dann ist es wie als wären Sie „weg vom Fenster“.

Hat Ihr E-Mail Programm einen Spam-Score?

Die ganze Mühe und Zeit, die Sie in das Schreiben von Newslettern investieren ist für den Hugo, wenn Ihre Mails von den einzelnen E-Mail Anbietern als Spam eingestuft werden. Und genau dafür gibt es den Spam-Score. Seine Aufgabe ist es Ihnen zu zeigen, wie sehr Ihre E-Mail einer Werbemail ähnelt und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit im Spam-Ordner bei Ihren Empfängern landet. Um das zu verhindern, müssen Ihre Texte so gestaltet sein, dass der Spam-Score im „grünen Bereich“ ist und Ihre Mails im normalen Posteingang erscheinen.

Wie Sie Ihren Spam-Score verringern

Es gibt ein paar Grundregeln, die Sie beim Schreiben Ihrer E-Mails beachten sollten. Da wir schon seit einiger Zeit den E-Mail Dienst „Klick Tipp“ verwenden und schon etliche Newsletter bzw. Autoresponder verfasst haben, können wir schon einige Punkte aufzählen, die sich mit Sicherheit negativ auf den Spam-Score auswirken.

1. Wörter die Sie vermeiden müssen:

-Angebot oder Aktion

-Ausverkauf

-Geld

-Kostenlos, Billig oder Gratis

-Einnahmen

-Erfolg

-Erotik

-Gewonnen

-Gewinnspiel

-Konkurrenz

-Reduzieren

-Preis

-Profitieren

-Schnäppchen

-Sex

Es nutzt auch nichts diese Wörter in irgendeiner Weise zu verändern z.B. grat.is, oder kosten|os zu schreiben. Auch dieser Versuch die Wörter zu „verschönern“ wird sofort als Spam gewertet. Manche dieser Wörter wirken sich sehr stark negativ aus und andere nur in Kombination mit ähnlichen Wörtern. Beispielsweise ist der Begriff „Erfolg“ an sich kein Problem, aber wenn durch andere Textpassagen der Eindruck entsteht, dass es sich hier um Werbung handelt, dann sollten Sie auch auf diese Begriffe verzichten.

2. Verzichten Sie auf Großbuchstaben z.B. bei Abkürzungen wie B2B, CMS, PPC und so weiter. Schreiben Sie die Begriffe stattdessen aus.

3. Auch Wiederholungen wirken sich negativ auf den Spam-Score aus

-wiederkehrende Zeichen, zum Beispiel „+++“ oder „===“

-Satzzeichen, zum Beispiel „!!!“ oder „???“

-Auslassungspunkte („…“)

-Zahlen mit vielen Nullen, zum Beispiel „10.000“ oder „10.000“

-identische Textpassagen, zum Beispiel mehr als zwei „Hier klicken“-Links

4. Ihre Betreff-Zeile sollte nicht länger als 50 Zeichen sein

Wie schon erwähnt wirken sich all diese Dinge unterschiedlich stark auf den Spam-Score aus. Es kommt eben auf die Menge und den Gesamteindruck an. Beispielsweise die Wörter „Geld“, „Kostenlos“ und die Zahl „1000“ reichen aus, um den Spam-Score auf einen sehr schlechten Wert zu befördern. Bei anderen Dingen kommt es auf den Zusammenhang an. Daher kann ich noch einen letzten Tipp geben: verwenden Sie eine ordentliche Ausdrucksweise, „komplizierte“ Wörter und schöne Eigenschaftswörter. Je professioneller der Text, umso besser Ihr Spam-Score.

Sie dürfen sich allerdings nicht wundern, wenn Sie sich alle diese Tipps zu Herzen nehmen und dann bemerken, dass Ihre E-Mails im Posteingang von dem E-Mail Anbieter „Gmail“ nicht erscheinen, sondern stattdessen im Ordner „Werbung“ landen. Hier hat es nämlich nichts mit Ihrer Mail an sich zu tun, sondern dass Gmail so „intelligent“ ist und merkt, dass Sie einen Dienst zum Versenden von Newslettern verwenden – sprich, dass Sie „Massen-Mails“ versenden. Um das zu umgehen, müssten Sie jede Mail einzeln an die Personen aussenden, was ab einer gewissen Größe Ihrer E-Mail Liste unmöglich wäre. Ob Ihre Mails also als „Werbung“ eingestuft werden oder im normalen Posteingang landen, sollten Sie daher mit anderen Programmen überprüfen z.B. mit „Outlook“ von Microsoft.

Ihre Freunde und Partner

Alex und Valerie

Spam-Score

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Valerie Djurin

Blogger bei Alex und Valerie
Mein Name ist Valerie Djurin und ich bin Bloggerin und Online Marketerin.

Seit Juli 2014 betreue ich mit Alexander Kouba gemeinsam diesen Blog über Online Marketing, Webseitengestaltung, Traffic und vielem mehr.
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3 Antworten
  1. Thomas
    Thomas says:

    Also den Spamscore sollte jedes gute Newslettersystem finde ich aber sehr hilfreich das Ihr das hier erwähnt.

    Ihr benutzt Klicktipp als Newsletter System wie ich an der Werbung erkennen kann. Seit Ihr zufrieden? Wie viel zahlt Ihr im Monat?

    fg
    Thomas

    Antworten
    • Valerie Djurin
      Valerie Djurin says:

      Hallo Thomas!

      Du hast natürlich recht, jedes Newesletter-Programm sollte einen Spam Score haben. Jedoch gibt es einige am Markt, die keinen derartigen Rechner haben bzw. diesen erst aber einer gewissen Mitgliedsstufe anbieten. Mit Klick-Tipp sind wir sehr zufrieden, da es übersichtlich ist, zuverlässig arbeitet und vor allem die Tagging-Funktion das Arbeiten sehr erleichtert.

      Bezüglich den Preisen bei Klick-Tipp: Wir arbeiten mit Klick-Tipp Standard, was 27€ + Ust. pro Monat ausmacht. Die Standardmitgliedschaft ist unserer Meinung nach zu Beginn völlig ausreichend. In den kommenden Monaten möchten wir auf die nächste Stufe “Premium” upgraden um unter anderem auch unsere E-Mails dem Split-Test zu unterziehen.

      Ich hoffe, ich konnte deine Frage beantworten. Welches E-Mail Marketing Programm nutzt du?

      Liebe Grüße
      Valerie

      Antworten

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