Video Landingpage vs. Text Landingpage

Video-Landingpage vs. Text-Landingpage

Wir kennen Sie alle -Landing Pages. Seiten, die im Optimalfall immer gewissen Zwecken dienen, nämlich E-Mail-Adressen zu sammeln oder Verkäufe zu erzielen. Jeder, der im Internet surft und aktiv ist, ist mit Sicherheit schon auf einer Landingpage gelandet und hat seine E-Mail Adresse dort hinterlassen oder etwas gekauft. Doch was ist besser? Wo sind die Verkäufe und Eintragungen höher? Lohnt sich eine Video-Landingpage? Oder ist eine einfach aufgebaute Text-Landingpage doch besser? In diesem Artikel zeigen wir Ihnen unsere Erfahrungswerte.

 

Video Landingpage

Eine Video Landingpage hat ganz klar den Vorteil der Aktivität. Man muss nichts lesen oder Informationen suchen sondern man wird illustriert durch die Seite geführt. Denken Sie an Werbung im Fernsehen. Wie würden Sie auf eine Textwerbung reagieren? Sie würden Sie nicht lesen und auf die nächste Werbung warten.
Zudem haben Videos eine enorme Anziehungskraft. Sind Personen zu sehen, stärkt das den Branding-Faktor und das Vertrauen. Nichts geht über eine Landingpage, bei der der Autor oder Verkäufer direkt zu sehen ist – im Optimal-Fall mit seinem eigenen Produkt.
Doch wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Wie oft produziert man schon Videos. Man braucht Stativ, Skript, Text, Schnittprogramme, Effekte, Mikrofon, etc. Einmal gemacht ist das kein Problem, doch Landingpages müssen laufend optimiert werden und daher sind Änderungen in Videos immer mit großen Aufwänden verbunden. Vor allem deswegen, weil der Ursprungszustand immer wieder hergestellt werden muss. Denken Sie an Ihre Frisur. Drehen Sie ein Video und ergänzen zwei Wochen später eine Szene, sind Ihre Haare bereits länger und es passt nicht mehr zusammen (Oder Sie sind im Urlaub braun geworden oder ein paar Mal mehr als nötig zum Buffet gegangen :P). Nicht umsonst gibt es also mehr Text-Pages als Video-Pages. Doch reichen die auch?

Text Landingpage

Mit zahlreichen Tools sind Text-Landingages in Minuten erstellt und online. Klarer Vorteil also – die Zeit. Ist ein Tippfehler passiert, ist er in Sekunden ausgebessert (ein Versprecher im Video dagegen nicht). Auch können Sie ideal mit Farben, Formen, Worten und vielem mehr experimentieren und so unterschiedliche Varianten gegeneinander testen (mehrere Videos zu drehen und zu schneiden ist wesentlich aufwendiger).
Eine Text-Lanidngpage kann dagegen auch von überall besucht werden, da Sie „still“ bleibt. So kann jeder User im Büro, in der S-Bahn, in Warteräumen, etc. ihre Seite ungestört besuchen. Das geht bei Video-Landingpages mit Ton nicht. In Zeiten, in denen immer mehr User auf mobilen Endgeräten surfen und mehr und mehr unterwegs ist das ein entscheidender Faktor. Angenommen 100 Personen besuchen Ihre Seite, 40 davon auf Tablets oder Smartphones. Im Falle einer Videolandingpage können daher 40 Personen ihr Video nicht abspielen, da Sie eventuell gerade in der S-Bahn sitzen. Auch die Ladezeiten einer Text-Page sind gegenüber einer Videopage wesentlich schneller und auf mobilen Endgeräten sind die User ohnehin ungeduldiger. Niemand wartet da auf ein ladendes Video.

Mix aus Beidem

Aus den oben genannten Vor- und Nachteilen ist es nun möglich einen Mix aus Beidem herzustellen. Das kann auf zwei Arten erfolgen.

  1. Die Landingpage besteht aus einem Video und einem Text, der auch ohne dem Video aussagekräftig genug ist. Das Video wird mit einem Code verknüpft, sodass es auf mobilen Endgeräten nicht angezeigt wird. Somit ist das Problem des Tons vom Tisch. In der U-Bahn liest der User den Text und notiert sich die Seite. Zuhause erscheinen dann das Video und der Ton. Eine perfekte Synergie.
  2. Das Video besteht nur aus einem Text. Auf vielen Landingpages, bei denen Email-Adressen gesammelt werden sollen, ist eine Person zu sehen, da es hier um Vertrauen geht. Bei Verkaufs-Landingpages hingegen sind oft nur Texte mit markierten Schlagworten zu sehen. Der Text wird vorgelesen bzw. auf mobilen Endgeräten in Lesegeschwindigkeit angezeigt. So bleibt die Seite lebhaft und das auch ohne Ton.

Fazit

Am Ende des Tages zählt nur die Conversion, das bedeutet wie hoch sind meine Werbeausgaben gegenüber dem was ich damit erziele, bzw. wie viele User müssen die Seite besuchen, damit das passiert was ich möchte? Testen! Testen! Testen! Von Zielgruppe zu Zielgruppe gibt es Unterschiede. Wir sind momentan eher Fans der Text-Landingpages. Warum? Weil viele unserer Leser auf mobilen Endgeräten zu uns kommen und aufgrund der Tatsache, dass viele User zwischen 16:00 und 19:00 Uhr zu uns kommen. In dieser Zeit sitzen viele in der Ubahn oder SBahn (oder im Auto :P). In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Erfolg bei Ihrer nächsten Landingpage Kampagne.
Ihre Freunde und Partner
Alex und Valerie

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Alexander Kouba
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Alexander Kouba

Blogger bei Alex und Valerie
Mein Name ist Alexander Kouba und ich bin Blogger und Online Marketer.

Seit Juli 2014 betreue ich mit Valerie Djurin gemeinsam diesen Blog über Online Marketing, Webseitengestaltung, Traffic und vielem mehr.
Alexander Kouba
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1 Antwort
  1. Ben Harmanus
    Ben Harmanus says:

    Hallo Alex und Valerie,

    kannte euren Blog noch gar nicht, aber wenn’s um Landing Pages geht, finde ich ALLES (Ok, die Google Alerts finden alles, nicht ich). :)

    Schön, dass ihr eure Erfahrungen zu Landing Pages teilt. Bei Unbounce experimentieren wir auch mit Video Content herum und konnten schon Conversions-Steigerungen von 125% erreichen. Bitte diese Zahl mit Vorsicht genießen, da die Landing Page an vielen Stellen optimiert wurde.

    Der Vorschlag, dass die mobile Page Elemente weglassen sollte (Videos, aber auch eingebettete Slideshows) ist sehr gut. Mobil-responsiv sollte nicht nur bedeuten, dass man den gesamten Content der Desktop-Version in der Mobil-Version angepasst ausspielt.

    Ich packe euren Blog in meinen Feed und freue mich über mehr.

    Ben Harmanus, Community & Content Marketing Manager D/A/CH Unbounce

    Antworten

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