Webseitengestaltung

Wie sieht eine gute Webseitengestaltung aus?

Das Internet ist voll davon, jeden Tag sterben Unmengen davon aus und neue werden erstellt. Die Rede ist von Webseiten. Durch dieses unglaublich große Angebot im Internet ist es heute nicht nur wichtig eine zu haben, sondern bei der Webseitengestaltung und der Erstellung alles richtig zu machen. Sonst versinkt Ihre Seite in die Bedeutungslosigkeit des World Wide Web.

Die Grundregeln der Webseitengestaltung

Gleich vorweg ein Satz den Sie sich vom Beginn bis zum Ende merken sollten: Weniger ist oft mehr! Wenn Sie sich für ein Konzept entschieden haben, dann bleiben Sie dabei. Jede Seite sollte vom Aufbau und der Gestaltung gleich bzw. ähnlich aussehen – sprich, einen roten Faden haben. Das gilt besonders für die Farben die sie verwenden. Zu viel davon kann einen negativen Effekt haben, denn  zu viele Farben, Effekte, Schriften, Bilder usw. lenken vom Wesentlichen ab. Ihre Inhalte, die Sie eigentlich präsentieren, gehen unter.

Hier eine kleine Checkliste für Ihre Webseitengestaltung:

-Das Layout sollte durchgängig sein (so erzeugen Sie einen Wiedererkennungs-Effekt).
-Bleiben Sie bei einer Hauptfarbe und stimmen Sie den Rest (Bilder, Grafiken, Überschriften) darauf ab (nicht mehr als 2 bis 4 Farben verwenden).
-Achten Sie auf die Qualität und Auflösung Ihrer Bilder (wenn die Dateien zu groß sind wirkt sich das negativ auf die Ladezeit Ihrer Webseite aus bzw. auf die Mobiltauglichkeit bei den Smartphones. Im Internet verwendet man daher Bilder mit 72dpi).
-Verzichten Sie auf Animationen, da diese meistens nur verwirren und ablenken.

Raum und Orientierung in der Webseitengestaltung:

-Beachten Sie, dass auf einem Blick alles erkennbar sein sollte, denn müssen die Besucher erst mehrmals herum klicken, um dorthin zu gelangen wo sie wollen, werden Sie ungeduldig.
-Anhand von Studien und Tests zur Benutzerfreundlichkeit hat sich eine Grundregel durchgesetzt, die besagt, dass die besten Webseiten nur aus 4 Menüpunkten bestehen. Alles darüber hinaus wird schnell als überladen und unübersichtlich empfunden und hat die gleiche Auswirkung wie beim vorigen Punkt.
-Setzen sie wichtige Inhalte eher in die Mitte, da das menschliche Auge dort als erstes und am genauesten hinschaut. Unwichtige Dinge kommen an den Rand (wobei Sie auf diese mit bestimmten Reizen und Akzenten auch aufmerksam machen können).
-Durch Größe, Überschriften und Bilder können Sie grundsätzlich die Aufmerksamkeit (die Blicke Ihrer Besucher) auf bestimmte Dinge lenken.
-Ihre Navigationsleiste sollte eine klare Hierarchie haben und wenn möglich nur wenige Unterpunkte tief sein.

Grundsätzlich gilt: eine Webseite ist dann gut und übersichtlich, wenn sich ein 10-jähriges Kind auf Anhieb zu Recht findet. Wenn hingegen der Besuch auf einer Webseite zum Rätselraten und Suchspiel wird, dann ist das für die Besucher frustrierend.

Was sie heutzutage vermeiden sollten

Obwohl das Internet eigentlich (zeitlich gesehen) noch in den Kinderschuhen steckt gibt es schon so viele Webseiten, wie wir uns gar nicht vorstellen können – die sprießen förmlich wie „die Schwammerln aus dem Boden“! In dieser Zeit haben sich natürlich einige Trends bei der Webseitengestaltung entwickelt, wobei ich Ihnen von drei heute abraten möchte:

1. Erstellen sie keine aufwendige Startseite, bei der die Besucher erst auf einen Button oder eine Schaltfläche klicken müssen, um zur eigentlichen Webseite zu gelangen (man könnte sagen, das ist aus der Mode gekommen).

2. Investieren Sie nicht wertvolle Zeit in das entwerfen und programmieren von irgendwelchen Flash-Intros. Es gibt viele Webseiten die genau deswegen wahnsinnig langsam laden und die Besucher dadurch auf die Palme bringen. Außerdem stirbt Flash gerade aus – das liegt vor allem daran, dass Apple Flash, aufgrund fehlerhafter Plugins, nicht mehr unterstützt.

3. Bombardieren Sie Ihre Besucher nicht mit irgendwelchen Werbepopups, die sich in separaten Fenstern öffnen.

Diese Checkliste für Ihre Webseitengestaltung ist ein wichtiges Grundgerüst, welches Sie für die weitere technische Umsetzung benötigen. Wenn Sie das nächste Mal im Internet surfen, werden Ihnen bestimmt bei vielen Webseiten einige Gestaltungsfehler auf den ersten Blick auffallen. Jetzt haben Sie die Möglichkeit es von Anfang an besser als die anderen zu machen.

Viel Spaß bei der Umsetzung!

Ihre Freunde und Partner
Alex und Valerie

P.S.: Wenn Sie auch nach tollen Eyecatchern auf Ihrer Webseite suchen, können Sie sich hier ganz schnell viele Ideen holen.

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Valerie Djurin
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Valerie Djurin

Blogger bei Alex und Valerie
Mein Name ist Valerie Djurin und ich bin Bloggerin und Online Marketerin.

Seit Juli 2014 betreue ich mit Alexander Kouba gemeinsam diesen Blog über Online Marketing, Webseitengestaltung, Traffic und vielem mehr.
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4 Antworten
  1. Vik
    Vik says:

    Gute Tipps, die es auf den Punkt bringen. Ich gestalte auch gerade meine Seite. Habe dafür extra Html gelernt. Ich weiß, geht heute ja alles mit WordPress. Trotzdem, ich denke WP ist einfach zu aufgebläht. Und vielleicht gibts ja auch Punkte, weil die Seite schneller läd. Schaden kanns ja nicht. Nur ist es so, dass ich jetzt die Gestaltung komplett selber übernehmen muss, also keine Vorgaben habe. Das kann WP wirklich besser. Grüße aus Frankfurt. Vik.

    Antworten
    • Alexander Kouba
      Alexander Kouba says:

      Hallo Vik!
      Danke für den Kommentar! Stimmt, WordPress kann aufgrund der Vielfalt auch überfordern. Wenn man Plugins installieren möchte, muss man erst aussuchen, welches am besten sein könnte. Gerade am Anfang kann das schwer sein. Bewertungen helfen aber! Ich denke, kein CMS ist perfekt, für uns jedoch war es die beste Wahl.
      Viel Glück mit der Gestaltung deiner Webseite!

      Liebe Grüße
      Alex

      Antworten

Trackbacks & Pingbacks

  1. […] Benutzerfreundlichkeit, die Inhalte oder die Gestaltung (mehr dazu können Sie auch in dem Artikel „Wie sieht eine gute Webseitengestaltung aus?“ nachlesen). Dies sind allerdings nur jene Faktoren, die sozusagen mit dem Auge gesehen und […]

  2. […] Gar nicht so einfach, die erste Internetseite auf die Beine zu stellen. Ohne Anleitung geht das kaum. Doch auch wenn die Seite fertig ist, muss Sie ständig adaptiert und optimiert werden. Das Grundgerüst steht bald, doch die Schwierigkeit liegt im Detail, quasi darin, dass Ihre Seite besser aussieht als andere. Wichtig hier ist folgendes: Wenn Ihre Seite fertig ist, dann belassen Sie sie so wie Sie ist. Wenn Sie einen Tag später eine Seite sehen, die Ihnen besser gefällt und Sie daraufhin Ihre abändern, werden Sie mehr Zeit mit Adaptierungen verbringen, als mit den wichtigeren Dinge, wie Besuchern und Umsätzen. Denken Sie immer daran: Ihre Internetseite wird nie perfekt sein, es wird immer Dinge zu optimieren geben, aber halten Sie diese Aufwände bewusst klein und konzentrieren Sie sich auf die wichtigeren Meilensteine wie Besucherzahlen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihre Internetseite alle erforderlichen Punkte erfüllt, hilft Ihnen diese Checkliste in unserem Beitrag. […]

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