Online-Marketing

Die 3 größten Irrtümer im Online-Marketing

Online-Marketing wird mittlerweile immer beliebter, allerdings steht auch fest, dass nicht jeder damit den gewünschten Erfolg hat. Die Vermarktung über das Internet ist weit mehr, als nur einfach die eigene Homepage mit SEO zu optimieren, was vor rund 20 Jahren sicherlich noch eine erfolgreiche Methode war. Heutzutage ist die Konkurrenz deutlich größer geworden und die Nutzer sind deshalb auch viel anspruchsvoller. Es wird jetzt im Online-Marketing auf Mehrwert geachtet und nicht mehr auf nur gut aufgemachte Werbung oder auf ein tolles Design.
Online-Marketing ist im Prinzip für alle Zielgruppen und Branchen geeignet. Das beste Beispiel, dass man eigentlich so gut wie alle Produkte über das Internet verkaufen kann, sind sicherlich Anbieter wie Ebay oder Amazon. Allerdings ist der Erfolg vom eigentlichen Ziel und der Zielgruppe abhängig, sowie natürlich auch von der eingesetzten Strategie. In vielen Fällen richten sich Anfänger im Online-Marketing auch nach irreführende Mythen und nach komplett falschen Aussagen.

Was sind die größten Irrtümer in Bezug auf Online-Marketing?

Verlinkungen und SEO machen den Erfolg im Online-Marketing aus
Sicherlich war diese Aussage vor einigen Jahren noch ziemlich zutreffend. Verlinkungen und SEO sind zwar heute ebenfalls noch wichtige Faktoren die zum Erfolg beitragen, aber mittlerweile gibt es auch noch andere und vielleicht auch bessere Möglichkeiten, die eigene Seite bekannter zu machen. Soziale Netzwerke und vor allem auch Blogs tragen zu einer besseren Popularität bei, als Webseiten die einfach nur für die Suchmaschinen optimiert sind. Google und natürlich auch die User legen heutzutage viel mehr Wert auf zusätzliche Informationen über ein bestimmtes Thema, als auf ein sich ständig wiederholendes Keyword um das Ranking der Suchmaschinen zu manipulieren. Verlinkungen auf Blogs beispielsweise können zu einem guten Mehrwert beitragen, wenn es sich um ähnliche Themen oder Produkte handelt.

Soziale Netzwerke sind doch nur Kinderkram
Auch diese Behauptung ist ein großer Irrtum, denn soziale Netzwerke werden immer beliebter um Informationen über das Internet zu suchen. Nicht umsonst pflegen jetzt auch ganz große Unternehmen die sozialen Netzwerke in ihre Online-Shops ein. Dadurch setzen sie sich zwar auch negativen Kommentaren aus, aber dafür lässt sich dadurch beispielsweise ganz gut beweisen, dass die Firma einen hervorragenden Kundenservice hat und Wert auf die Meinung der Kunden gelegt wird. Das trägt zu mehr Beliebtheit bei, auch dann, wenn es sich um etwaige Reklamationen handelt. Fühlen sich die User gut betreut, dann kommen sie auch sicherlich sehr gerne wieder auf die Seite zurück. Von Mehrwert sind auch Videos mit Gebrauchsanleitungen oder mit anderen nützlichen Informationen. Soziale Netzwerke sind allerdings mit einem größeren Zeitaufwand verbunden, da man sich im Online-Marketing auch wirklich darum kümmern sollte. Wer also nicht innerhalb von 24 Stunden auf Fragen antworten kann, sollte dann lieber die Finger davon lassen.

Online-Marketing ist ein einmaliger Aufwand, bei dem der Erfolg nicht messbar ist
Wer nicht wirbt, der stirbt. Das ist in der Werbung schon immer so gewesen und das Online-Marketing bildet hierzu auch keine Ausnahme. Schon alleine wegen dem Suchmaschinenranking ist es unerlässlich, die eigenen Seiten so oft wie möglich zu aktualisieren. Wer sich nicht darum kümmert, braucht sich auch nicht wundern, wenn die Seiten in den Suchmaschinen überhaupt nicht mehr gefunden werden und immer weiter nach „unter ferner liefen“ rutschen. Der Konkurrenzkampf im Online-Marketing ist hart, da im Prinzip jeder Betreiber einer Webseite erst einmal hart darum kämpfen muss, die Aufmerksamkeit der User zu erhalten. Danach liegt es an jedem selbst, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Internetnutzer regelmäßig wieder auf die eigene Seite zu locken. Möglichkeiten hierzu sind unter anderen die Newsletter mit interessanten Aktionen oder auch neue Beiträge im Blog, die sich mit aktuellen Themen beschäftigen. Wer also auch in der Zukunft mit Online-Marketing Erfolg haben will, muss unbedingt für kontinuierliche Werbemaßnahmen sorgen. Was die Erfolgsmessung angeht, so ist bereits die erste Kontaktaufnahme ein deutlicher Hinweis, von den Verkäufen einmal komplett abgesehen.

Nützlicher Hinweis:

Online-Marketing sollte sich also auf keinen Fall nach den oben aufgeführten Irrtümern richten, um damit Erfolg zu haben. Ansonsten ist aber auch noch zu beachten, dass sich das Nutzerverhalten im Internet ständig ändern kann. Es ist notwendig, auch Neuem gegenüber durchaus offen zu sein. Gegebenenfalls lohnt es sich sogar, auf der eigenen Seite eine Meinungsumfrage zu einer neuen Sensation zu präsentieren, bei der sich die Leser dann auch gleich aktiv beteiligen können. Dadurch besteht dann natürlich auch die Möglichkeit, weitere zukünftige Kunden mit den geeigneten Argumenten zu erwerben und sich einen praxisnahen Überblick über zukünftige Trends zu schaffen.
Allerdings sollte man unbedingt im Auge behalten, dass die Konkurrenz groß ist und die Nutzer deshalb einfach viel mehr von den jeweiligen Anbietern erwarten. In vielen Fällen lohnt es sich schon, wenn man sich einfach nur die Zeit nimmt und die Leser ausgezeichnet betreut, auch wenn diese schon negative Erfahrungen gemacht haben. Wer sich gut betreut und vro allem verstanden fühlt, kommt auch gerne immer wieder auf diese Seiten zurück als zu anderen, wo man überhaupt nicht wahrgenommen wird.

Über den Autor: Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Essayhilfe.

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Blogger bei Alex und Valerie
Mein Name ist Alexander Kouba und ich bin Blogger und Online Marketer.

Seit Juli 2014 betreue ich mit Valerie Djurin gemeinsam diesen Blog über Online Marketing, Webseitengestaltung, Traffic und vielem mehr.
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1 Antwort
  1. Wilhelm
    Wilhelm says:

    Hallo Alex,
    danke für die guten Tipps. Ich habe eine Frage zum Punkt socia media und dass Seo heute nicht so wichtig sei wie vor einigen Jahren. Klar kann ich über social media guten Traffic erzeugen, aber das Ranking bei den Suchmaschinen wird doch dadurch nicht besser, oder? Menschen suchen doch immer noch bei google nach dem, was sie brauchen.

    Antworten

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